Einsatzart: Wohnungsbrand

B 3 Feuer groß

B 3 Feuer groß

Am 14.12.2022 wurde um 3:17 Uhr der Löschzug Kalkar Mitte und die
Löschgruppe Appeldorn zu einem Wohnungsbrand nach Neulouisendorf alarmiert. Das
Haus stand bereits bei Eintreffen in Vollbrand. Nach Erkundung wurde die
Löschgruppe Hönnepel nachalarmiert. Mit mehreren Trupps ging die Feuerwehr von
außen gegen das Feuer vor, da das Haus nicht mehr zu betreten war. Der Dachstuhl
wurde zusätzlich mit der Drehleiter gelöscht. Insgesamt wurden vier
Einsatzabschnitte gebildet, zwei zur Brandbekämpfung, einer zur Wasserversorgung
sowie ein weiter Abschnitt Versorgung/Logistik. Mit Hilfe einer Riegelstellung
wurden das angrenzende Nachbargebäude bis auf kleinere Schäden erfolgreich
geschützt. Die Bewohner, ein Ehepaar mit Hund, konnten sich selbstständig in
Sicherheit bringen und wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst
von Nachbarn betreut. Aufgrund der Witterung wurde um 4:27 Uhr die Feldküche der
Löschgruppe Grieth alarmiert um die Einsatzkräfte mit warmen Getränken und
später auch mit Essen zu versorgen. Da das Löschwasser auf der Straße gefror
wurde ein Streuwagen zur Einsatzstelle gefordert. Aufgrund der Vielzahl an
eingesetzten Atemschutzgeräten wurde der Abrollcontainer Atemschutz des Kreises
Kleve hinzugezogen. Das Feuer war gegen 9 Uhr größtenteils gelöscht, aktuell
(10.30 Uhr) dauern die Nachlöscharbeiten noch an. Für den Austausch der
anwesenden Kräfte wurde die Löschgruppe Wissel alarmiert. Zur Brandursache und
Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden. Die Einsatzstelle wird
anschließend zur weiteren Ermittlung an die Polizei übergeben. Insgesamt waren
zeitgleich 50 Einsatzkräfte unter Leitung des stellvertretenden Leiter der
Feuerwehr Erwin Grootens im Einsatz.

B 3 Feuer groß

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Ein Heimrauchmelder hatte ausgelöst.

Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs war Brandgeruch und Rauch in der Wohnung im 2. OG nach Erkundung durch den Gruppenführer erkennbar. Die Anwohnerin befand sich bereits im Treppenraum des Mehrfamilienhauses.
Nachdem ein mobiler Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür gesetzt wurde, um eine Ausbreitung des Brandrauchs in den Treppenraum zu verhindern, ging der Angriffstrupp unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Es brannte eine Mikrowelle welche mittels Kleinlöschgerät gelöscht wurde, anschließend wurde diese ausgebaut auf den Balkon gebracht. Die Besatzung der Drehleiter hatte auf Befehl des Einsatzleiters die Vorbereitungen für die taktische Ventilation eingeleitet. Die Wohnung wurde gelüftet und die weiteren Wohnungen kontrolliert. Anschließend wurde die Wohnung wieder dem Eigentümer übergeben.

B 3 Feuer groß

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Durch angebranntes Essen wurde der Rauchmelder ausgelöst und die Feuerwehr alarmiert. Da auf klopfen, klingeln  und rufen die Türe nicht geöffnet wurde musste diese bei bereits im Hausflur wahrnehmbaren Brandgeruch, die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet werden.
Der Bewohner wurde durch die Feuerwehr aus der Wohnung gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.
Die Wohnung wurde gelüftet und an die Polizei übergeben.

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Angebranntes Essen auf dem Herd sorgte in Hönnepel für einen Einsatz. Die Küche wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert und stromlos geschaltet. Die Wohnung wurde gelüftet und anschließend an den Eigentümer übergeben.