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Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in Wissel

Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in Wissel

Die Bürgermeisterin wollte einen Bagger sehen und den konnte sie beim Spatenstich am 25.07.2022 vor dem neuen Gerätehaus in Wissel dann auch endlich in Augenschein nehmen. Und der Bagger hatte sogar schon gebaggert. Wenn man Wissel hineinfährt, gegenüber der Mühle, kann man es gut erkennen denn auf der linken Seite wurde eine große Fläche ausgeschachtet. Obwohl dies eine wirklich große Fläche ist wurde der Platz optimiert genutzt. Das ist auch notwendig denn nicht nur die Löschgruppe Wissel wird dort ihr neues Zuhause finden, sondern auch die Jugendfeuerwehr der Stadt Kalkar. Drei Tore, vier Stellplätze, einen Schulungsraum und Umkleiden mit Sanitäranlagen sind dort geplant.
Nach ein paar einführenden Worten folgte dann der obligatorischere Spatenstich vor dem großen Bagger. Jetzt freuen sich alle auf den „Tag der schließenden Tür“ am 02.10.2022 ab 14:00 Uhr im alten Gerätehaus und natürlich auf die Einweihung des neuen Gerätehauses.
Offroad-Geländefahrtraining

Offroad-Geländefahrtraining

Am zweiten Aprilwochenende wurde mit den Maschinisten der Löschgruppen Appeldorn, Niedermörmter und Wissel sowie des Löschzuges Mitte, ein Offroad-Geländefahrtraining durchgeführt. Diese vier Einheiten der Stadtwehr Kalkar besitzen geländefähige Einsatzfahrzeuge.

Für das Training konnten die beiden Feuerwehrkameraden Daniel Hegmann und Michael Görtzen sowie der erfahrene Ausbilder der Firma 4*4 Offroad Akademie, Bernd Wolf, gewonnen werden.

Doch wie das so ist steht vor der Kür die Pflicht.

In einer zweistündigen Unterweisung wurden daher zunächst die grundsätzlichen theoretischen Eckdaten vermittelt. Antriebsarten, Schwerpunktermittlung, der Neigungs- und Überhangwinkel oder Wardhöhen wurden beispielsweise besprochen. Es wurde der Einsatz und die jeweilige Wirkung von Längs- und Quersperren auf Vorder- und Hinterachse auf den verschiedensten Untergrundbeschaffenheiten verdeutlicht und gemeinsamen erarbeitet. Weitere fahrzeugspezifische Besonderheiten wurden auch angesprochen. Trotz des theoretischen Stoffes konnten die 34 Teilnehmer fundierte Grundkenntnisse erlernen die sie für die Umsetzung am nächsten Tag benötigten.

Das ganztägige praktische Training wurde in der Sandgrube der Firma Loock an der Uedemer Straße durchgeführt. Jeweils zwei Fahrer einer Einheit konnten zwei Stunden das Einsatzfahrzeug ihrer Einheit durch das unwegsame Gelände im Parcours steuern. Hierbei mussten sie das erworbene Wissen anwenden und die gestellten Aufgaben abarbeiten.

Es wurden beispielsweise Steigungen angefahren, Senken durchfahren, loser Untergrund überwunden oder Abhänge mit anschließender Abbiegung gemeistert.

Da die Einsätze in der Stadtwehr Kalkar selten in unwegsamen Geländen sind, ist das Training zum Beherrschen der Fahrzeuge in einer solchen Situation umso wichtiger. „Durch die im Vorhinein stattgefundene Theorie, hatten wir die große Möglichkeit dieses am Praxistag zu testen. Wir konnten hierbei die Grenzen unseres Fahrzeugs feststellen, gleichzeitig aber erlernen und umsetzen, wie man mit diesen Grenzen arbeiten kann. Dieses wird uns bei den zukünftigen Einsätzen sicherlich weiterhelfen“ so ein Teilnehmer.

Beim anschließenden geselligen Abschluss zeigten sich die Teilnehmer begeistert von der Fortbildung, dankten den Organisatoren und sprachen sich für eine Wiederholung aus. Und es wurde überlegt wie man die Fahrzeuge nun am besten wieder sauber bekommt… denn neben Theorie und Praxis gibt es auch den Alltag und zu diesem gehören saubere Einsatzfahrzeuge.

 

Grundausbildung in der Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen

Grundausbildung in der Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen

Das Wort mit C heißt C-Strahlrohr

Das und vieles andere haben 24 frischgebackene Truppmänner und -Frauen in der
Modulausbildung 1 und 2 gelernt. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden
gemeinsam von den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kalkar und der Gemeinde
Bedburg-Hau Kameradinnen und Kameraden im Grundlehrgang, dem Modul 1 und 2
ausgebildet. Dieser wurde in Kalkar durchgeführt. “Die gemeinsame Ausbildung hat
sich bewährt und ist weiterhin ein großartiges Beispiel für die interkommunale
Zusammenarbeit der beiden Wehren” berichtet Klaus Elsmann, stellvertretender
Leiter der Feuerwehr Bedburg- Hau.

Motivierte und vor allem gemischte 24 Teilnehmer konnten die Ausbildung mit den
Teilmodulen 1 und 2 am 4. Dezember 2021 in Kalkar erfolgreich abschließen. “So
eine große Teilnehmerzahl war schon eine Herausforderung” berichtet
Ausbildungsleiter und stellvertretender Leiter der Feuerwehr Kalkar Erwin
Grootens. Der Lehrgang begann mit 26 Feuerwehrmännern und Frauen im Gerätehaus
Appeldorn. “Obwohl die Gruppe sehr groß gewesen ist war es eine tolle
Atmosphäre, ein gutes Miteinander mit einer entsprechenden Disziplin, auch die
Alterspanne zwischen 16 und 51 Jahren war beeindruckend, berichtet Erwin
Grootens. Das Ziel der Truppmannausbildung ist die Befähigung zur
Übernahme von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und
Hilfeleistungseinsatz. Die theoretische Ausbildung dazu erfolgte an zwei Tagen
die Woche im Gerätehaus Appeldorn. Die praktische Ausbildung wurde auf
verschiedenen kommunalen Außengeländen durchgeführt. Innerhalb von sechs Wochen
wurden an 16 Tagen und in 70 Ausbildungsstunden den Teilnehmern viel abverlangt.
“Verschiedene Ausbilder aus der Stadtwehr Kalkar waren in den Bereichen der
Ersten Hilfe, persönlicher Schutzausrüstung, Rechte und Pflichten, Einsatzlehre,
Fahrzeugkunde und vielen weiteren theoretischen und praktischen Themen am
Unterricht beteiligt” erklärt Roland Matenaer, Leiter der Feuerwehr Kalkar. “Wir
hatten einen tollen Zusammenhalt in der gesamten Gruppe, wir konnten uns gut
ergänzen. Feuerwehr ist Teamarbeit, da ist das Alter nicht so wichtig.”
berichtet Teilnehmerin Judith Scholz begeistert. “Noch haben wir kein akutes
Nachwuchsproblem, da aber immer wieder Kameraden in die Alters- in die
Ehrenabteilung verabschiedet werden ist eine kontinuierliche Ausbildung mit
neuen und motivierten Kameradinnen und Kameraden unerlässlich” weiß Roland
Matenaer zu berichten. Daher ist er besonders erfreut das insgesamt 17
Kameradinnen und Kameraden aus der Feuerwehr Kalkar und sieben aus der Feuerwehr
Bedburg-Hau die Prüfung trotz der erschwerten Bedingungen unter der Corona
Pandemie erfolgreich bestanden haben.

Beglückwünschen konnten Erwin Grootens und Roland Matenaer in alphabetischer
Rheinfolge: Thomas Chrobock, Tim Deipenbrock, Maximilian Fuchs, Rene Heinze,
Lucas Howald, Felix Janßen, Stefan Kaus, Sascha Marti, Marius Mohn, Rene
Nattkamp, Joshua Oenings, Patrick Oenings, Stefan Ooster, Niclas Pohle, Luca,
Pohle, Kevin Proest, Laurenz Rütter, Judith Scholz, Daniel Seegers, Tim Stähler,
Imke van Haaren, Johannes Verfürden, Lennard Winhyusen, und Philipp Zech.

Nicht unerwähnt bleiben sollen neben Lehrgangsleiter Erwin Grootens auch die
Ausbilder: Roland Matenaer, Jürgen Dahlmann, David Feldmann, Daniel Hegmann,
Helmut Hessel, Markus Leukers, Manuela Mohn, Torsten Spielmann, Yvonne Pohle,
Jörg Mohn sowie die Kameraden aus den Löschgruppen Appeldorn, Grieth, Hönnepel, Niedermörmter, Mitte und Wissel die bei der praktischen Ausbildung aktiv unterstützt haben
sowie die Mimen der ISAR Germany im Rahmen der Erste Hilfe Ausbildung.

Nun warten alle gespannt auf den zweiten Teil der Grundausbildung, dem Modul 3
und 4. Ziele der Truppmannausbildung ist die selbstständige Wahrnehmung
der Truppmannfunktion im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz sowie die
Vermittlung standortbezogener Kenntnisse. Dieser wird dann im kommenden Frühjahr
durch die Feuerwehr Bedburg- Hau geplant und durchgeführt.

Jahresabschlussübung der Löschgruppe Wissel

Jahresabschlussübung der Löschgruppe Wissel

In der letzten Woche fand am frühen Abend eine Übung der Löschgruppe Wissel auf dem Parkplatz zum Wissler See statt. Dort wurde ein Unfall eines LKW mit einer Arbeitsbühne simuliert.

In dem LKW war eine Person eingeklemmt und eine verletzte Person lag vor dem LKW. Auf der Arbeitsbühne in einer Höhe von 26 Metern war eine weitere verletzte Person. Aus dem verunfallten LKW liefen Betriebsstoffe aus.

Die Löschgruppe Wissel rückte mit einem HLF 20, HLF 10, MTF und der Drehleiter zum Einsatzort aus. Als erstes wurde die Einsatzstelle erkundet und erste Maßnahmen eingeleitet. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet und die Versorgung der vor dem LKW liegenden verletzten Person durchgeführt. Zeitgleich wurde die Rettung mit der Drehleiter für die verletzte Person aus Korb der Arbeitsbühne vorbereitet und die technische Rettung der im LKW eingeklemmten Person eingeleitet. Diese Rettung gestaltete sich sehr schwierig und aufwendig. Es kamen hydraulische Zylinder, Spreizer und Schere zum Einsatz. Nach 45 Minuten war die eingeklemmte Person befreit. Die Rettung der auf der Arbeitsbühne liegenden verletzten Person mit der Drehleiter verlief ohne Probleme. Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden mit einem Schaumteppich (Übungsschaum) abgedeckt. Nach 90 Minuten war die Übung beendet. Im Einsatz waren 30 Feuerwehrfrauen und -männer.

Die Übungsleiter bedankten sich in einer Abschlussbesprechung für die erfolgreiche Ausführung der Übung und das gute Zusammenwirken der Einsatzkräfte. Wir bedanken uns bei der Firma „Lippes Bedachungen“ für die Bereitstellung der Arbeitsbühne und bei der Firma „Auto Gilles“ für die Überlassung des LKWs.

Einsatzbericht Bad Münstereifel – Update

Einsatzbericht Bad Münstereifel – Update

Die neun Kameradinnen und Kameraden der FF Kalkar LG Wissel verließen gegen 18.15 Uhr Bad Münstereifel und trafen gegen 20.30 Uhr wieder am Gerätehaus in Wissel ein. Sie hatten den Sonntag genutzt, um in einer freiwilligen Aktion die ortsansässigen Hilfsorganisationen bei Aufräumarbeiten zu unterstützen.

Zusammen mit der Bundeswehr und Zivilkräften wurden Schuttberge aus der Innenstadt verladen und aufgeräumt, weitere Einsatzorte erkundet und die Erft von Dreck und Müll befreit. Zur Wiederherstellung der Infrastruktur wurde eine Behelfsbrücke über die Erft gebaut.

Vielen Dank für Euren freiwilligen Einsatz!

 

Die Löschgruppe Wissel hilft in Bad Münstereifel

Die Löschgruppe Wissel hilft in Bad Münstereifel

Um 5:30 Uhr heute Morgen haben sich neun Kameradinnen und Kameraden aus unserer Löschgruppe auf den Weg nach Bad Münstereifel ins Katastrophengebiet gemacht.

Gemeinsam mit der Bundeswehr wurden die Kameraden in der Innenstadt von Bad Münstereifel eingesetzt, um die Stadt von Müll zu befreien.

Die Kameradinnen und Kameraden haben sich freiwillig auf den Weg gemacht. Geplant ist, dass es gegen 19:00 Uhr in Richtung Heimat geht.

Die Feuerwehr Kalkar hilft beim befüllen von Sandsäcken

Die Feuerwehr Kalkar hilft beim befüllen von Sandsäcken

Gestern Abend gegen 20:30 Uhr folgte die Feuerwehr Kalkar der Anfrage des Kreises Kleve, beim Befüllen von Sandsäcken im Kieswerk auf “et Grotendonk” zu helfen. Die Löschgruppe Wissel machte sich mit neun Feuerwehrleuten um 21:30 Uhr auf dem Weg nach Kervenheim. Um 2:30 Uhr wurde die Löschgruppe Wissel von der Löschgruppe aus Appeldorn abgelöst.

Das technische Hilfswerk hatte zwei Anlagen zum Befüllen von Sandsäcken aufgebaut und produziert an diesen zusammen mit der Feuerwehr Sandsäcke für die Krisengebiete in NRW.

Das Ziel, in der Nacht mehrere tausend  Sacksäcke zu befüllen, wurde mit viel Muskelkraft erreicht.

In mehreren Schichten wurden die LKWs der Hegmann Transport GmbH beladen und schnellstmöglich nach Duisburg zur Feuerwache 1 gefahren, von dort wurden die Sandsäcke weiter verteilt.

Im Einsatz war das THW OV Geldern, THW – Ortsverband Kleve, THW OV Wesel, Technisches Hilfswerk Ortsverband Bocholt die Feuerwehr Kleve, Freiwillige Feuerwehr Kranenburg, Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rees, Freiwillige Feuerwehr Stadt Kalkar, Freiwillige Feuerwehr Uedem, Freiwillige Feuerwehr Goch, Feuerwehr Geldern sowie die Feuerwehr Kevelaer.

Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde vom DRK übernommen.

Heute früh um 6:00 Uhr wurde die Produktion vorerst eingestellt.

Übergang in die Jugendfeuerwehr

Übergang in die Jugendfeuerwehr

Am 29.06.2021 war es so weit: drei Löschzwerge konnten nach der langen Corona Pause endlich in die Jugendfeuerwehr wechseln. Lange mussten Clemens, Leon und Jan warten denn die Löschzwerge wollten ihre Kameraden natürlich würdevoll verabschieden. Die Jugendfeuerwehr ist mit ihrem Löschfahrzeug angereist um die drei Kameraden zu empfangen. Die Löschzwerge wurden dann mit einem dreifach „gut Schlauch“ verabschiedet. Ihre Kinderfeuerwehr- Dienstkleidung haben die drei direkt gegen die Dienstkleidung der Jugendfeuerwehr getauscht. Zum Abschluss vor der Sommerpause gab es dann noch Eis, Schokosplitt und Sahne. Sonnenblumen wurden gepflanzt und natürlich bewässert.

Der Übergang in die Jugendfeuerwehr soll zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr stattfinden, starten kann man in der Kinderfeuerwehr bereits mit sechs Jahren.  

Digitaler Unterricht im Löschzug Kalkar

Digitaler Unterricht im Löschzug Kalkar

Damit auch in der Pandemie die Aus- und Weiterbildung am Standort des Löschzug Kalkar stattfinden kann, wurde mit Hilfe der Volksbank Kleverland eine Kamera erworben, um digitalen Unterricht zu ermöglichen.

Im Bild: Johannes Fehlemann (Löschzugführer), Theo Brauer (Volksbank Kleverland), Alfi Niklas (Volksbank Kleverland) und Christian Görtzen (1. Vorsitzender Förderverein Löschzug Kalkar e.V.)